Das Areal in Albbruck ist bislang nicht erschlossen. Das bedeutet, dass es dort weder Straßen, Wege noch Leitungen etwa für Wasser, Abwasser und Strom gibt. Damit der Gesundheitspark Hochrhein mit all seinen Gebäuden später funktionstüchtig ist, muss die gesamte grüne Wiese erschlossen werden.
Zwischenzeitlich rollen die ersten Bagger:
Der Bau dieser Infrastrukturmaßnahmen hat mit dem offiziellen Spatenstich am 02.03.2026 begonnen. Das in Waldshut-Tiengen ansässige und überregional bekannte Unternehmen SCHLEITH GmbH Baugesellschaft hat sich im europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt. SCHLEITH wurde in der Sitzung des Kreistags am 10.12.2025 mit dem Bau der Infrastrukturmaßnahmen beauftragt.
Die Beauftragung umfasst folgende Leistungen
- Baustellenzufahrt B34
- Herstellung Verkehrsanlagen (Tief- und Straßenbau)
- Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen
- Leitungsbau Geothermie
- Errichtung des Immissionsschutzwalls
- Um- und Neuverlegung von Bestandsleitungen
Da SCHLEITH im Tief-, Erd- und Straßenbau tätig ist, kann das Unternehmen bei dem geplanten Großprojekt in Albbruck alle Leistungen aus einer Hand liefern.
Die Arbeiten haben planmäßig mit der Baustelleneinrichtung im März 2026 begonnen und werden sich über einen Zeitraum von rund drei Jahren erstrecken.
Wie viele Arbeiter sind auf dem Gelände tätig?
Die Anzahl der Arbeiter auf dem Gelände richtet sich immer nach dem aktuellen Bedarf. Die Einsatzplanung obliegt der Firma Schleith.
Derzeit befindet sie sich mit einer Kolonne für den Tiefbau auf der Baustelle. In den nächsten Wochen beginnt die Errichtung technischer Anlagen und Gebäude, vor allem im Bereich der Kläranlage. Es handelt sich dabei sowohl um Tiefbauanlagen, ca 7-8m unter der Erde, als auch Bauwerke im Bereich Hochbau, hier insb. Stützwände in der Wallanlage. Letztlich sind das Vorbereitungen für den Anschluss ans Abwasser und Wasser.
Für die Maßnahmen werden ein bis zwei weitere Kolonnen im Hochbau eingesetzt. Das entspricht insgesamt zwischen 5 und 15 Mitarbeitern, die täglich auf der Baustelle sind.
Was wurde seit dem Spatenstich konkret gemacht?
Die Erschließungsarbeiten sind in vollem Gange und schreiten planmäßig voran. Bislang wurden Leitungen umverlegt, damit der Gesundheitspark später an das Wasser-, Abwasser - und Stromnetz der Gemeinde angeschlossen werden kann. Weiterhin wurde die Baustellenzufahrt eingerichtet. Eine Ampel regelt bei Bedarf den Verkehr so, dass die Baustellenfahrzeuge auf das Gelände kommen und wieder auf die B34 abfahren können.
Was sind die nächsten Schritte?
Die Arbeiten im Bereich Kläranlage (Wasser/Abwasserleitungen) werden strukturiert fortgeführt und außerdem Leitungen Richtung Westen, also in Richtung des künftigen Gesundheitsparks verlegt.
Worauf müssen sich Autofahrer in den nächsten Monaten einstellen?
Die Markierungsarbeiten und die Installation der Bedarfsampel sind abgeschlossen.
Die Ampel ist eingeschaltet und regelt für die nächsten Jahre die Zu- und Abfahrten von B34 zu den Baustellen im Gesundheitspark. Die Ampel wird nur bei Bedarf aktiviert, d.h., wenn es für Baustellenfahrzeuge aufgrund starken Verkehrs erschwert ist, von der B34 auf die Baustelle zu gelangen und umgekehrt. Wir gehen daher davon aus, dass es zu keinen größeren Verkehrseinschränkungen aufgrund der Baustelle mehr kommen wird.
Baustellenfotos
Rahmenterminplan für die Infrastrukturmaßnahmen
Bau und Ausführung
Vergabe an das Bauunternehmen SCHLEITH GmbH Baugesellschaft und Baubeschluss durch den Kreistag
Auf Basis der Entwurfsplanung hat der Kreistag die Ausschreibung der Bauleistungen für die verschiedenen Infrastrukturmaßnahmen beschlossen: Verkehrsanlagen (Tief- und Straßenbau), Baustellenzufahrt B34, Ver- und Entsorgungsleitungen, Leitungsbau Wärmeversorgung, Immissionsschutzwall und Verlegung von Bestandsleitungen
Der Kreistag beauftragt die Bietergemeinschaft der Unternehmen Zink Ingenieure GmbH und TILLIG Ingenieure mit der Generalplanung für die Erschließung des Gesundheitsparks.