Die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 ist ein klares Bekenntnis des Landes Baden-Württemberg für den Neubau des Klinikum Hochrhein in Albbruck. Den Förderungen des Krankenhaus-Neubaus durch das Land steht nun nichts mehr im Wege.
Der Landkreis Waldshut hatte Ende November 2025 den Fördermittelantrag beim Land für den Bau des neuen Klinikums gestellt. Gestern hat der Ministerrat nun das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 beschlossen. Der Neubau des Klinikum Hochrhein in Albbruck wurde als größtes Einzelprojekt aufgenommen. Dies ist ein klares Bekenntnis des Landes zum Neubauvorhaben des Landkreises. Ebenfalls positiv ist, dass das Ministerium die vollständige Summe der angemeldeten Gesamtkosten in Höhe von 450 Mio. in das Programm übernommen hat. Wichtig hierbei ist: Es handelt sich bei den eingereichten Gesamtkosten nicht um die voraussichtlichen Hochbaukosten. Die Summe beinhaltet z. B. auch Erschließungskosten, die medizintechnische Ausstattung und weitere Investitionen.
Eine konkrete Fördersumme wurde noch nicht genannt, hierzu steht der Landkreis im Austausch mit dem Ministerium, das nun noch die baufachlichen und förderrechtlichen Detailprüfungen vornimmt.
„Für unser Bauvorhaben ist die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm entscheidend: Nur Krankenhausprojekte, die in den Plan aufgenommen wurden, können vom Land gefördert werden“, sagt Landrat Dr. Martin Kistler. „Mit der Aufnahme ins Landesbauprogramm sind nun nicht nur die formellen Voraussetzungen für die Förderung geschaffen, sondern auch für die Einhaltung des Zeitplanes. Wir werden nun weiter daran arbeiten, möglichst bald eine auch in der Höhe konkrete Fördermittelzusage zu erhalten, damit der Kreistag nach der Europaweiten Ausschreibung den Baubeschluss fassen kann“, so der Landrat weiter.
Für die Versorgung der Bevölkerung und die Attraktivität des Klinikums aus den Perspektiven der Klinikorganisation, der Mitarbeiter- und Patientenattraktivität ist der Neubau unverzichtbar. „Durch den wachsenden Patientenzuspruch und die medizinischen Leuchttürme kommen wir zunehmend an die Grenzen des bestehenden Gebäudes.“, sagt Dr. Hans-Peter Schlaudt, Geschäftsführer der Klinikum Hochrhein GmbH und fügt an: „Daher freuen wir uns, dass das Ministerium unseren ehrgeizigen Zeitplan unterstützt und auch die Finanzierung des Projektes absichert.“
Weitere Schritte bis zum Start des Klinikneubaus sind die Baugenehmigung und die Vergabe für den Bau des Klinikums. Das im Dezember gestartete europaweite Ausschreibungsverfahren läuft noch und soll Mitte des Jahres abgeschlossen sein.
Bereits in den kommenden Wochen beginnen die Baumaßnahmen für die Infrastruktur des gesamten Gesundheitsparks. Dazu zählt beispielsweise der Bau von Versorgungsleitungen und Straßen auf dem Gelände und der Verkehrsanschluss der Baustelle an die B34. Diese Arbeiten sollen im Laufe des Jahres weiter fortschreiten, so dass Anfang 2027 alle Maßnahmen, die für den Start der Bauarbeiten am Klinikum notwendig sind, abgeschlossen sein werden.
Mehr Informationen über den Bau des neuen Klinikums und die Arbeiten am Gesundheitspark finden Sie online unter: www.gesundheitspark-hochrhein.de